Produktion

Herstellung der Seide      Färben der Seide      Tierquälerei?


Herstellung der Seide
 
Seide wird heutzutage oft mit Kunststofffäden vermengt. Es wird oft für Rennreifen (von Fahrrädern), Fallschirme, Tücher und Kleidung genutzt.






 
Die Seidenraupen werden immer noch so gezüchtet wie früher. Sie kriegen immer noch das gleiche Futter (Maulbeerbaumblätter) und sie werden noch per Hand von den Bäumen gepflückt. Von der Maulbeerbaumplantage werden die Seidenraupen zu einer Fabrik transportiert. Dort wird der Seidenkokon in heißem Wasser gewaschen und die abgekochten Seidenraupen werden ausgewickelt. Von da aus wird die Seide in alle Welt exportiert.

Lukas und Arne











 


Vor etwa 5000 Jahren wurde in China zum ersten Mal Seide produziert.

Die Seide wird aus dem Kokon einer Raupe gewonnen ( der Seidenraupe ). Die innere Schicht des Kokon besteht aus Seide, die äußere Schicht aus Flockseide.

Im Winter winkelt sich die Seidenraupe in ihr Kokon ein um im Frühling als Schmetterling wieder aufzuwachen. Diese Zeit nutzt der Mensch und legt das Kokon in 60 °C warmes Wasser. Dabei wird die Raupe abgetötet. Dann wird das Kokon ohne die Raupe in 70 bis 100°C warmen Wasser eingeweicht. Danach wird die Flockseide abgebürstet ( sie ist nicht so wertvoll).

Aus 7 bis 9 kg Kokon entsteht 1 kg Rohseide. Aus einem Kokon kann ein bis zu 4km langer Seidenfaden entstehen. Es dauert über einen Monat bis ein Seidenfaden fertig ist und verwebt werden kann.

Florian
 



 

Wir möchten euch erzählen, wie Seide hergestellt wird. Die Technik, um die Seide aus dem Kokon zu gewinnen, ist sehr kompliziert. Zuerst muss man den Kokon kochen, die Schmetterlingspuppen die im Kokon sind, werden durch Heißluft oder Wasserdampf abgetötet.

Der Seidenfaden wird durch Abwickeln des Kokons gewonnen. Dazu wird der Seidenleim (Seidenbast) durch Einlegen des Kokons in heißes Wasser aufgeweicht.
Zunächst muss jedoch die äußere Flockseide entfernt werden. Sich drehende Bürsten streichen danach über die im Wasser schwimmenden Kokons hinweg und erfassen die Fadenfänden. Mehrere Fäden (3 m - 9 m)  werden zusammengefasst und durch gemeinsames Aufwickeln auf eine Haspel von den Kokons abgehaspelt. Ein 600 m -1500 m langer Seidenfaden, genannt Haspelseide, kommt heraus.

Dominique und Trang
 

Vom Färben der Seide
 
Früher hat man die Seide mit Pflanzenfarben gefärbt. Heutzutage werden chemische Farben verwendet.
Man kann vor dem Weben oder auch nach dem Weben Seide färben. Reine Seide ist weiß oder gelblich. Seide ist aber auch fast durchscheinend. Das sind gute Voraussetzungen zum Färben. So kann man die Stoffe in den tollsten Mustern und in den buntesten Farben färben.

Die Kinder trugen deshalb Kleidung in den Glücksfarben rot und rosa die oft mit Bildern von Tigern, Hunden oder Schweinen verziert waren, um die bösen Geister zu vertreiben.

Man kann Seide als fertigen Stoff oder als Garn (Seidenfaden) färben. Die Farbe wird einheitlicher, wenn schon das Garn oder die Fasern eingefärbt werden. Um Muster auf den Seidenstoff zu drucken, benutzt man dicke Rollen mit einen Relifmuster. Oder man kann die Farbe durch Filter oder durch einen Rahmen laufen lassen.

Nastassja und Jenny


Tierquälerei
 

Seide zu produzieren ist Tierquälerei, weil sie den Kokon kochen und dadurch können die Seidenraupen sterben. Bei 100 oC werden sie 20 Minuten gebacken und danach im kochenden Wasser ausgekocht .Wegen der hohen Temperatur werden die Seidenraupen gefoltert

Innerhalb von zwei Wochen kann in einen Kokon die Seidenmotte entstehen. Dies ist der Zeitpunkt für die Farmen die Motten zu schlachten. Milliarden Seidenraupen, die genau so über ein Nervensystem verfügen wie wir Menschen und damit über die Eigenschaft Leid und Schmerzen verfügen, sterben durch das Abkochen.

Ich finde, das ist Tierquälerei.

Elvisa